Nach langer Abstinenz führte mich der Weg erneut in das Internationale Maritime Museum Hamburg.
Peter Tamm hob dieses Museum 2008 aus der Taufe. Davor bewahrte er seine große maritime Sammlung im nicht öffentlich zugänglichen „Wissenschaftlichen Institut für Schiffs- und Marinegeschichte“ an der Elbchaussee auf.
Alles begann mit diesem kleinen Wikingschiff, dass Peter Tamm 1934 von seiner Mutter geschenkt bekam.
Heute umfasst die Sammlung der Peter Tamm sen. Stiftung, bis zu 1700 Großmodelle von Schiffen, 55.000 Schiffsmodelle in 1:1250, 50.000 Konstruktionspläne und viele Zeichnungen, Grafiken, Sammelwerke und viele weitere maritime Stücke.
Der Schwerpunkt für mich in dem Museum war und ist das Deck 9. Hier ist alles rund um Wiking und Pilot beheimatet. Dazu befinden sich hier die Modelle anderer Hersteller in 1:1250 und viele Dioramen im identischen Maßstab.
Recht schnell bin ich mit einem älteren Herrn vom Museum ins Gespräch gekommen, der sich nur um Wiking, Pilot und die Vitrinen mit den 1:1250ern kümmert. Nachdem wir beide uns intensiv über Wiking, Pilot, Siegfried Schultz, Alfred Kedzierski bis hin zu Peter Schönfeldt, und dass fast alle Wikingschiffe im Museum sein würden, ausgetauscht hatten, kamen wir auf seine frühere Arbeit zu sprechen.
Er hatte die klassische nautische Ausbildung durchlaufen, vom Matrosen bis zum Kapitän. Und außer Tanker war er alles gefahren, Massengut, Stückgut bis zum Wandel hin zu den Containern hatte er mitgemacht.
Wir haben über die verschiedenen ft. Größen der Container gesprochen und er hat mir erklärt, warum die letzten 4 Containerreihen über den Gestellen von außen nach innen mit Stangen gesichert werden und nicht andersherum.
Unter den Schiffen, auf denen er gefahren war, war auch die Cap San Diego, hier allerdings nur als Matrose.
Mir vielen immer mehr Fragen ein, die er gerne und mit Freude beantwortet. Und allein dafür hatte sich der Besuch im Museum schon gelohnt. Eigentlich hätte ich noch viel länger bleiben und ihm zuhören müssen.
Aber auch im Maritimen Museum hat man Nachwuchssorgen. Kaum jemand möchte noch ehrenamtlich dort arbeiten und die jungen Schnösel (seine Worte), können mehr mit Computer umgehen als mit den Modellschiffen, gerade mit den Wikingmodellen. Die wüssten nicht einmal, wie man behutsam die Schiffe vom Klebeband befreien wüsste und würden mehr kaputt machen als alles andere.
Nun aber ein kleiner Streifzug durch das Deck 9 mit besonderem Fokus auf Wiking, Pilot und einigen Dioramen.
Nun aber ein kleiner Streifzug durch das Deck 9 mit besonderem Fokus auf Wiking, Pilot und einigen Dioramen.
Die Modellbaumeister Alfred Kedzierski und Siegfried Schulz. Zusammen mit Friedrich Peltzer die kreativen Köpfe der Firma Wiking.
Königin Luise in 1:100
Flugzeugkennung
Pilot Modelle
Verschiedene Dioramen in 1:1250
Ein schönes Diorama mit Köster Modellen im Maßstab 1:400.
Und mit diesem stimmungsvollen Bild endet der, wirklich kleine, Rundgang über das Deck 9 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg.
Ein Besuch im Museum lohnt in jedem Fallt und ich werde sicherlich auch bald wieder dort sein.































