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Mittwoch, 27. Mai 2026

Internationales Schiffssammlertreffen Kassel 2026

Seit vielen Jahren findet alle zwei Jahre in Kassel das „Internationales Sammlertreffen
für Sammler, Hersteller und Fachhändler von Schiffsmodellen im Maßstab 1:1250“ statt. Über einige Sammlerkollegen und das Forum „Münchner Rundbrief“ hatte ich schon einige Eindrücke bekommen, es war also an der Zeit, dass ich in diesem Jahr dieses Treffen besuche. 
Mein Augenmerk lag sicherlich mehr auf den Second-Hand Modellen aber was an Neuheiten dort vorgestellt wurde, war schon großes Kino. 
Anders als der Maßstab H0, ist der 1:1250er international begehrt und international es war auch in Kassel. Neben Herstellen von Neuheiten wie LT-Miniaturen, Jade, CM-Miniaturen waren auch viele Besucher aus dem Ausland vor Ort. 
Gezeigt wurde, was das Herz begehrte, Modelle als 3D-Druck, Metallmodelle, Papiermodelle bis hin zu ganzen Dioramen. Auf Bilder habe ich bewusst verzichtet, ich hätte eh nicht gewusst, was ich alles hätte fotografieren sollen. 
Wikingschiffe gab es in den Räumen der Second-Hand Anbietern, weshalb ich auch dort die meiste Zeit verbrachte. Daher hier die Modelle, die den Weg in die Sammlung gefunden haben. 




 
Auch etwas Deko für die Schiffe durfte mit. 
 

 
In Dortmund scheint sich ein weiteres Treffen für 1250er zu etablieren. Hier findet das nächste Treffen 2027 statt. Somit sind zwei Termine schon fest im Kalender, 2027 Dortmund und 2028 Kassel. 

Zum Ende noch ein schöner Rat eines Sammlerfreundes. 
Lass dir Zeit und kaufe überlegt, Qualität und Exklusivität, geht vor Quantität.


Montag, 18. Mai 2026

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Nach langer Abstinenz führte mich der Weg erneut in das Internationale Maritime Museum Hamburg.
Peter Tamm hob dieses Museum 2008 aus der Taufe. Davor bewahrte er seine große maritime Sammlung im nicht öffentlich zugänglichen „Wissenschaftlichen Institut für Schiffs- und Marinegeschichte“ an der Elbchaussee auf. 
Alles begann mit diesem kleinen Wikingschiff, dass Peter Tamm 1934 von seiner Mutter geschenkt bekam.

  

Heute umfasst die Sammlung der Peter Tamm sen. Stiftung, bis zu 1700 Großmodelle von Schiffen, 55.000 Schiffsmodelle in 1:1250, 50.000 Konstruktionspläne und viele Zeichnungen, Grafiken, Sammelwerke und viele weitere maritime Stücke.
 
Der Schwerpunkt für mich in dem Museum war und ist das Deck 9. Hier ist alles rund um Wiking und Pilot beheimatet. Dazu befinden sich hier die Modelle anderer Hersteller in 1:1250 und viele Dioramen im identischen Maßstab.
 

Recht schnell bin ich mit einem älteren Herrn vom Museum ins Gespräch gekommen, der sich nur um Wiking, Pilot und die Vitrinen mit den 1:1250ern kümmert. Nachdem wir beide uns intensiv über Wiking, Pilot, Siegfried Schultz, Alfred Kedzierski bis hin zu Peter Schönfeldt, und dass fast alle Wikingschiffe im Museum sein würden, ausgetauscht hatten, kamen wir auf seine frühere Arbeit zu sprechen. 
Er hatte die klassische nautische Ausbildung durchlaufen, vom Matrosen bis zum Kapitän. Und außer Tanker war er alles gefahren, Massengut, Stückgut bis zum Wandel hin zu den Containern hatte er mitgemacht. 
Wir haben über die verschiedenen ft. Größen der Container gesprochen und er hat mir erklärt, warum die letzten 4 Containerreihen über den Gestellen von außen nach innen mit Stangen gesichert werden und nicht andersherum. 
Unter den Schiffen, auf denen er gefahren war, war auch die Cap San Diego, hier allerdings nur als Matrose.
Mir vielen immer mehr Fragen ein, die er gerne und mit Freude beantwortet. Und allein dafür hatte sich der Besuch im Museum schon gelohnt. Eigentlich hätte ich noch viel länger bleiben und ihm zuhören müssen.
 
Aber auch im Maritimen Museum hat man Nachwuchssorgen. Kaum jemand möchte noch ehrenamtlich dort arbeiten und die jungen Schnösel (seine Worte), können mehr mit Computer umgehen als mit den Modellschiffen, gerade mit den Wikingmodellen. Die wüssten nicht einmal, wie man behutsam die Schiffe vom Klebeband befreien wüsste und würden mehr kaputt machen als alles andere.
Nun aber ein kleiner Streifzug durch das Deck 9 mit besonderem Fokus auf Wiking, Pilot und einigen Dioramen. 
 





Die Modellbaumeister Alfred Kedzierski und Siegfried Schulz. Zusammen mit Friedrich Peltzer die kreativen Köpfe der Firma Wiking. 
 

 Einige Einblicke in die Vitrinen.
 












Königin Luise in 1:100
 
 
Flugzeugkennung
 

 
Pilot Modelle
 
 




 
Verschiedene Dioramen in 1:1250 
 


 
Ein schönes Diorama mit Köster Modellen im Maßstab 1:400. 




 
Und mit diesem stimmungsvollen Bild endet der, wirklich kleine, Rundgang über das Deck 9 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg. 
Ein Besuch im Museum lohnt in jedem Fallt und ich werde sicherlich auch bald wieder dort sein.
 

 
In Hamburg sagt man, tschüss.

 

Montag, 30. März 2026

Wikingtreffen 2026 in Vlotho, Teil 3

Weiter geht es für uns vorbei an Hafenanlagen, großen Modellen, Schachbrett, Modellautomuseum Bernau vorbei am Arbeitsplatzsystem Wiking, bis wir den Rundgang im „Café Peltzer“ ausklingen lassen.
 















 










Wir kehren am Ende unseres Streifzuges im „Café Peltzer“ ein und genießen hier die vielen kleinen Köstlichkeiten. 
 












 
Ein Dank geht an dieser Stelle an Lechtoys raus, der jedem Teilnehmer dieses Modell mit Stapelkästen in limitierter und nummerierter Auflage als Erinnerung an Vlotho 2026 geschenkt hat.
Bitte von Anfragen absehen.  
 
 
  
Damit endet der Streifzug über das Wikingtreffen Vlotho 2026 und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ein wundervolles Wochenende. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Sammler sich ausgefallene Präsentationen überlegen und sie zusammen mit ihren geliebten Modellen aus allen Teilen der Republik zum Treffen bringen.